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	<title>Patrick Zajfert, Autor bei The 7th Day</title>
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	<title>Patrick Zajfert, Autor bei The 7th Day</title>
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	<item>
		<title>Camera Obscura kaufen – was Sie wissen sollten</title>
		<link>https://the-7th-day.de/blog/camera-obscura-kaufen-blog/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Patrick Zajfert]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Sep 2025 18:50:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die&#160;Camera Obscura, auch Lochkamera genannt, ist ein faszinierendes Werkzeug, das seit Jahrhunderten die Menschen begeistert. Heute wird sie nicht mehr nur von Künstlern und Fotografen genutzt, sondern auch von Schulen, Hobbyfotografen und kreativen Köpfen, die Lust haben, das&#160;Prinzip der Fotografie&#160;selbst zu entdecken. Doch wie und wo kann man eine Camera Obscura eigentlich kaufen? Was ist [...]</p>
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<p>Die&nbsp;<strong>Camera Obscura</strong>, auch Lochkamera genannt, ist ein faszinierendes Werkzeug, das seit Jahrhunderten die Menschen begeistert. Heute wird sie nicht mehr nur von Künstlern und Fotografen genutzt, sondern auch von Schulen, Hobbyfotografen und kreativen Köpfen, die Lust haben, das&nbsp;<strong>Prinzip der Fotografie</strong>&nbsp;selbst zu entdecken. Doch wie und wo kann man eine Camera Obscura eigentlich kaufen?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was ist eine Camera Obscura?</h3>



<p>Die Camera Obscura ist im Grunde eine&nbsp;<strong>dunkle Box mit einem kleinen Loch</strong>. Fällt Licht durch diese Öffnung, entsteht ein umgekehrtes Bild der Außenwelt im Inneren – das gleiche Prinzip, nach dem auch unsere Augen oder moderne Kameras funktionieren. Schon&nbsp;<strong>Leonardo da Vinci</strong>&nbsp;und später&nbsp;<strong>Joseph Nicéphore Niépce</strong>&nbsp;experimentierten damit und legten so den Grundstein für die&nbsp;<strong>Geschichte der Fotografie</strong>.</p>



<p>Mehr zur Funktionsweise erfahren Sie auf unserer&nbsp;<a href="https://the-7th-day.de/blog/camera-obscura">Seite zur Camera Obscura</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fertige Camera Obscura kaufen</h3>



<p>Wenn Sie sofort starten möchten, gibt es eine Reihe von&nbsp;<strong>fertigen Camera Obscura Modellen</strong>&nbsp;im Handel. Auf Plattformen wie&nbsp;<a href="https://www.etsy.com/de/market/camera_obscura">Etsy – Camera Obscura Kits</a>&nbsp;oder in spezialisierten Fotografie-Shops finden Sie hochwertige Holzkameras, die sich direkt mit Fotopapier bestücken lassen. Diese Modelle sind ideal, wenn Sie Wert auf eine präzise Verarbeitung legen oder ein Geschenk für Fotografie-Begeisterte suchen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Camera Obscura Bausätze</h3>



<p>Für Kinder, Schulprojekte oder kreative Experimente sind&nbsp;<strong>Bausätze</strong>&nbsp;eine tolle Option. Schon mit wenigen Handgriffen lässt sich aus vorgestanzten Teilen eine funktionierende Lochkamera zusammensetzen. Solche Sets sind meist preisgünstiger, fördern das Verständnis für die Technik und machen beim Zusammenbauen richtig Spaß. Besonders für&nbsp;<strong>Kunstprojekte mit Kindern</strong>&nbsp;eignen sie sich hervorragend.</p>



<p>Falls Sie lieber komplett selbst kreativ werden möchten, finden Sie in unserem Artikel&nbsp;<a href="https://the-7th-day.de/blog/">Camera Obscura selber bauen – Anleitung für eine Lochkamera</a>&nbsp;eine einfache Schritt-für-Schritt-Anleitung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Welches Fotopapier eignet sich?</h3>



<p>Damit die Camera Obscura Bilder festhält, brauchen Sie&nbsp;<strong>lichtempfindliches Fotopapier</strong>. Hier empfiehlt es sich, auf&nbsp;<strong>schwarz-weiß Fotopapier</strong>&nbsp;zurückzugreifen, da es länger belichtet werden kann und faszinierende Effekte wie&nbsp;<strong>Solargraphien</strong>&nbsp;ermöglicht. Besonders eindrucksvoll sind Bilder, auf denen über Tage hinweg die&nbsp;<strong>Bahnen der Sonne</strong>sichtbar werden.</p>



<p>Mehr über diese Technik finden Sie in unserem Beitrag: Bald verfügbar.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1400" height="700" src="https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2025/09/Camera-Obscura-kaufen-set-1400x700.webp" alt="" class="wp-image-4034" srcset="https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2025/09/Camera-Obscura-kaufen-set-1400x700.webp 1400w, https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2025/09/Camera-Obscura-kaufen-set-300x150.webp 300w, https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2025/09/Camera-Obscura-kaufen-set-768x384.webp 768w, https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2025/09/Camera-Obscura-kaufen-set-1536x768.webp 1536w, https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2025/09/Camera-Obscura-kaufen-set-510x255.webp 510w, https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2025/09/Camera-Obscura-kaufen-set.webp 1920w" sizes="(max-width: 1400px) 100vw, 1400px" /></figure>



<p>Ob Sie eine&nbsp;<strong>Camera Obscura kaufen</strong>&nbsp;oder lieber selbst bauen: Das einfache Prinzip der&nbsp;<strong>Lochkamera</strong>&nbsp;eröffnet faszinierende Möglichkeiten, die Welt neu zu sehen. Für Kinder ist sie ein ideales Bastelprojekt, für Künstler eine unerschöpfliche Quelle der Inspiration und für Fotografen ein Weg zurück zu den&nbsp;<strong>Wurzeln der Fotografie</strong>.<br><br><strong>Wichtig zu wissen:</strong>&nbsp;Bei den meisten Camera Obscura Kameras und DIY Bausätzen bleibt nach der Belichtung das größte Problem bei Ihnen: die Entwicklung und die Digitalisierung des Negativs. Sie müssen ein Labor finden, Chemie besorgen und scannen. Das kostet extra und dauert.</p>



<p>Mit unserem&nbsp;<strong>Teilnahmeset</strong>&nbsp;entfällt dieser Aufwand. Sie belichten und schicken das Bild zurück.&nbsp;<strong>Wir entwickeln und digitalisieren Ihr Foto professionell</strong>&nbsp;und stellen Ihnen das Ergebnis bereit.&nbsp;<strong>Alles ist im Preis enthalten</strong>, es entstehen keine zusätzlichen Kosten.</p>



<p>Jetzt teilnehmen:&nbsp;<a href="https://the-7th-day.de/blog/teilnahme/?utm_source=chatgpt.com">Zum Teilnahmeset</a></p>
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		<title>Kunstprojekte mit der Camera Obscura</title>
		<link>https://the-7th-day.de/blog/camera-obscura-heute/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Patrick Zajfert]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Sep 2025 08:27:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Camera Obscura ist eine der ältesten optischen Erfindungen der Menschheitsgeschichte. Schon in der Renaissance faszinierte sie Denker wie Leonardo da Vinci, und im 19. Jahrhundert wurde sie durch Joseph Nicéphore Niépce zur Grundlage der ersten Fotografie. Doch was ist aus dieser scheinbar einfachen „dunklen Kammer“ geworden? Spielt sie heute noch eine Rolle – in [...]</p>
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<p>Die Camera Obscura ist eine der ältesten optischen Erfindungen der Menschheitsgeschichte. Schon in der Renaissance faszinierte sie Denker wie Leonardo da Vinci, und im 19. Jahrhundert wurde sie durch Joseph Nicéphore Niépce zur Grundlage der ersten Fotografie. Doch was ist aus dieser scheinbar einfachen „dunklen Kammer“ geworden? Spielt sie heute noch eine Rolle – in einer Zeit, in der Smartphones Millionen von Bildern in Sekunden festhalten? Die Antwort lautet:&nbsp;<strong>ja, mehr denn je</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Camera Obscura in der zeitgenössischen Kunst</h3>



<p>In der Kunst erlebt die Camera Obscura seit Jahren eine Renaissance. Künstlerinnen und Künstler schätzen die Langsamkeit und die Zufälligkeit der Aufnahmen. Mit einer über Wochen oder Monate belichteten Lochkamera entstehen Solargraphien, die den Lauf der Sonne sichtbar machen. Statt klarer Momentaufnahmen entstehen Bilder, die das Verstreichen von Zeit einfangen und eine besondere ästhetische Tiefe besitzen.</p>



<p>Ein Beispiel dafür ist unser Projekt&nbsp;<a href="https://the-7th-day.de/blog/">The 7th Day</a>, bei dem Menschen weltweit einfache Lochkameras aufstellen; die zurückgeschickten Ergebnisse werden Teil eines wachsenden Archivs. So wird die Camera Obscura zu einem Medium, das über Grenzen hinweg verbindet und&nbsp;<strong>Zeit als künstlerische Erfahrung</strong>&nbsp;sichtbar macht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Camera Obscura in der Bildung</h3>



<p>Auch in Schulen und Workshops spielt die Camera Obscura eine wichtige Rolle. Kinder können mit einfachen Materialien eine Lochkamera bauen und dabei spielerisch erfahren, wie Licht funktioniert und wie Bilder entstehen. Für viele ist es die erste Begegnung mit der analogen Fotografie – sie weckt Neugier, Kreativität und ein Verständnis für Naturwissenschaft und Kunst.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Millennium Camera – Fotografie für die nächsten 1.000 Jahre</strong></h3>



<p>Ein besonders radikales Beispiel für Camera-Obscura-Denken ist die&nbsp;<strong>Millennium Camera</strong>&nbsp;des Künstlers und „experimental philosopher“&nbsp;<strong>Jonathon Keats</strong>. Die Idee: Eine extrem langlebige Lochkamera belichtet&nbsp;<strong>ein einziges Bild über etwa tausend Jahre</strong>&nbsp;und macht so Landschaftsveränderungen in einer einzigen Aufnahme sichtbar.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Bereits <strong>2015</strong> installierte das <strong>ASU Art Museum</strong> in Tempe (Arizona) eine Millennium Camera, die – wenn alles klappt – <strong>im Jahr 3015</strong> präsentiert wird. Sie blickt auf die Tempe-Skyline und soll ein Jahrtausend Stadtentwicklung in einer Fotografie bündeln. (<a href="https://news.asu.edu/content/asu-art-museum-document-tempe-historys-slowest-photograph?utm_source=chatgpt.com">news.asu.edu</a>, <a href="https://www.atlasobscura.com/places/millennium-camera?utm_source=chatgpt.com">Atlas Obscura</a>, <a href="https://petapixel.com/2015/03/05/this-camera-will-capture-a-1000-year-exposure-that-ends-in-3015-for-historys-slowest-photo/?utm_source=chatgpt.com">PetaPixel</a>)</li>



<li><strong>2024</strong> kam eine weitere Millennium Camera in <strong>Tucson</strong> (Tumamoc Hill) hinzu, entwickelt an der University of Arizona. Durch ein pinzförmiges Loch in <strong>24-Karat-Gold</strong> fällt Licht in einen <strong>Kupferzylinder</strong>; über Jahrhunderte verblassen übereinanderliegende <strong>Rosamarin-Ölschichten</strong> (Rose Madder) zu einem Bild. Geöffnet werden soll sie erst in rund 1.000 Jahren. (<a href="https://news.arizona.edu/news/looking-through-lens-time-millennium-camera?utm_source=chatgpt.com">University of Arizona News</a>, <a href="https://newatlas.com/photography/millennium-camera-1000-year-long-exposure-photo/?utm_source=chatgpt.com">New Atlas</a>, <a href="https://www.smithsonianmag.com/smart-news/camera-taking-1000-year-long-exposure-photo-tucson-desert-landscape-180983706/?utm_source=chatgpt.com">Smithsonian Magazine</a>)</li>



<li>Internationale Berichte (u. a. Hyperallergic) ordnen das Projekt als <strong>„die langsamste Fotografie der Welt“</strong> ein und betonen seine Funktion als Einladung, über Verantwortung gegenüber künftigen Generationen nachzudenken. (<a href="https://hyperallergic.com/867389/jonathon-keats-camera-with-the-1000-year-long-exposure/?utm_source=chatgpt.com">Hyperallergic</a>, <a href="https://www.aau.edu/research-scholarship/featured-research-topics/looking-through-lens-time-millennium-camera?utm_source=chatgpt.com">aau.edu</a>)</li>
</ul>



<p><strong>Kunstprojekt „Camera Obscura 2005/1–∞“</strong><br>Ein eindrucksvolles Net-Art-Projekt ist <em>Camera Obscura 2005/1–∞</em>, 2005 von Przemek Zajfert und Burkhard Walter initiiert und dem Künstler <strong>Roman Opałka</strong> gewidmet. Herzstück ist eine <strong>Doppel-Lochkamera</strong>: Jede Woche wurden auf eBay die beiden „Löcher“ versteigert; die Höchstbietenden erhielten nacheinander <strong>dieselbe Kamera</strong> mit 5×7-Zoll-Film, stanzen ihr Loch mit einer Nadel, belichteten und schickten die Kamera weiter. Weil die beiden Öffnungen nur Millimeter auseinanderliegen, <strong>überlagern sich die zwei Aufnahmen</strong> – es entsteht ein gemeinsames Bild von Personen an unterschiedlichen Orten, ein <strong>weltweites Puzzle paralleler Belichtungen</strong>. Die Serie wird online dokumentiert und sollte auch physisch präsentiert werden. Projektseite: <strong><a href="http://www.camera-obscura-1-inf.net/">http://www.camera-obscura-1-inf.net</a></strong>.</p>



<p>Diese Arbeiten zeigen eindrucksvoll, wie aktuell das Prinzip der Camera Obscura ist:&nbsp;<strong>Als künstlerischer, wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Resonanzraum</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Camera Obscura als Inspiration für Fotoprojekte</h3>



<p>Die Camera Obscura zeigt, dass Fotografie mehr ist als Technik. Sie lädt dazu ein, mit&nbsp;<strong>Zeit, Licht und Wahrnehmung</strong>zu experimentieren. Ob in der freien Kunst, in der Fotografiegeschichte oder als kreatives Lernprojekt – sie bleibt ein Werkzeug, das uns daran erinnert, wie faszinierend es ist, die Welt durch ein kleines Loch neu zu entdecken.</p>



<p>Mehr zur historischen Bedeutung:&nbsp;<em>Camera Obscura – Die Anfänge der Fotografie</em>&nbsp;(Hintergrund zur Frühgeschichte und Funktionsweise).<br>Zur Langzeitbelichtung allgemein: Dokumentierte Rekorde extrem langer Belichtungen auf Fotopapier verdeutlichen, dass Zeit selbst Bildträger sein kann. (<a href="https://www.nationalgeographic.com/premium/article/longest-known-exposure-pinhole-uk?utm_source=chatgpt.com">National Geographic</a>,&nbsp;<a href="https://mymodernmet.com/eight-year-longest-exposure-photo/?utm_source=chatgpt.com">My Modern Met</a>)</p>



<p>Die Camera Obscura heute ist ein&nbsp;<strong>Bindeglied zwischen Vergangenheit und Gegenwart</strong>. Sie ist kein überholtes Relikt, sondern eine&nbsp;<strong>Quelle der Inspiration</strong>&nbsp;– für Künstlerinnen und Künstler, für den Unterricht und für alle, die Fotografie neu erleben möchten. Ihre Einfachheit macht sie zugänglich, ihre Ergebnisse überraschen immer wieder. Projekte wie die&nbsp;<strong>Millennium Camera</strong>&nbsp;zeigen, wie weit sich das Prinzip in die Zukunft denken lässt. (<a href="https://hyperallergic.com/867389/jonathon-keats-camera-with-the-1000-year-long-exposure/?utm_source=chatgpt.com">Hyperallergic</a>)</p>
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		<item>
		<title>Camera Obscura und das menschliche Auge</title>
		<link>https://the-7th-day.de/blog/camera-obscura-und-das-menschliche-auge/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Patrick Zajfert]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Sep 2025 17:34:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schon Leonardo da Vinci stellte fasziniert fest, dass die&#160;Camera Obscura&#160;dem menschlichen Auge erstaunlich ähnlich ist. Beide Systeme folgen einem einfachen, aber wirkungsvollen Prinzip: Licht fällt durch eine kleine Öffnung in einen dunklen Raum und erzeugt dort ein Bild. Auf den ersten Blick scheint der Mechanismus fast identisch – doch bei genauerem Hinsehen offenbaren sich entscheidende [...]</p>
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<p>Schon Leonardo da Vinci stellte fasziniert fest, dass die&nbsp;<strong>Camera Obscura</strong>&nbsp;dem menschlichen Auge erstaunlich ähnlich ist. Beide Systeme folgen einem einfachen, aber wirkungsvollen Prinzip: Licht fällt durch eine kleine Öffnung in einen dunklen Raum und erzeugt dort ein Bild. Auf den ersten Blick scheint der Mechanismus fast identisch – doch bei genauerem Hinsehen offenbaren sich entscheidende Unterschiede, die uns viel über das&nbsp;<strong>Sehen und die Wahrnehmung</strong>lehren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das menschliche Auge</h2>



<p>Im Auge übernimmt der Augapfel die Rolle der dunklen Kammer. Die Pupille reguliert den Lichteinfall und projiziert das Bild auf die Netzhaut. Auch in der Camera Obscura fällt Licht durch ein kleines Loch in den lichtdichten Innenraum, wo es sich auf der Rückwand oder auf Fotopapier abbildet. In beiden Fällen entstehen Bilder, die auf dem Kopf stehen und seitenverkehrt sind – ein Phänomen, das lange Zeit Wissenschaftler vor Rätsel stellte. Erst mit der Camera Obscura wurde deutlich, dass dies ein natürlicher Effekt der Lichtbrechung ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Camera Obscura</h2>



<p>Doch es gibt wesentliche Unterschiede: Während die klassische Camera Obscura kein Linsensystem kennt, verfügt das Auge über eine Linse, die das Bild scharfstellt und die Schärfe kontinuierlich anpassen kann. Dadurch sehen wir klar und detailreich, während die Camera Obscura ihre Motive immer leicht unscharf zeigt. Außerdem verarbeitet das Auge das eintreffende Licht nicht nur passiv, sondern übersetzt es in elektrische Signale, die unser Gehirn zu einem Bild zusammensetzt. Die Camera Obscura dagegen projiziert das Bild direkt, ohne Interpretation – eine reine optische Darstellung.</p>



<p>Dieser Vergleich war für die Geschichte der Wissenschaft von großer Bedeutung. Die Camera Obscura half Forschern, das Geheimnis des Sehens besser zu verstehen und zu erkennen, dass das Bild auf unserer Netzhaut tatsächlich umgekehrt entsteht. Das Gehirn übernimmt die eigentliche Aufgabe, dieses Bild wieder aufzurichten und verständlich zu machen.</p>



<p>Heute ist die Camera Obscura längst nicht mehr nur ein Hilfsmittel für die Forschung. In Kunstprojekten wie&nbsp;<a href="https://the-7th-day.de/blog/">The 7th Day</a>&nbsp;greifen wir das gleiche Prinzip auf und nutzen es für Langzeitbelichtungen, die Zeitspuren sichtbar machen, die unserem Auge verborgen bleiben. Während das Auge im Moment lebt, erlaubt die Camera Obscura, den&nbsp;<strong>Verlauf der Zeit auf einem Bild einzufangen</strong>&nbsp;– und eröffnet uns damit eine ganz andere Sichtweise auf die Welt.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Camera Obscura – die erste Fotografie der Welt</title>
		<link>https://the-7th-day.de/blog/die-erste-fotografie-der-welt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Patrick Zajfert]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Sep 2025 16:07:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Geschichte der&#160;Fotografie&#160;beginnt mit einem unscheinbaren Experiment im Jahr 1816. Der französische Erfinder&#160;Joseph Nicéphore Niépce&#160;befestigte ein mit&#160;Silberchlorid beschichtetes Papier&#160;auf der Rückseite seiner&#160;Camera Obscura&#160;– einer „dunklen Kammer“ mit einer winzigen Öffnung, die das Licht auf eine Fläche projiziert. Er richtete die kleine Holzkamera auf den Ausblick aus seinem Arbeitszimmer in Saint-Loup-de-Varennes. Nach mehreren Tagen Belichtung erschien [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Geschichte der&nbsp;<strong>Fotografie</strong>&nbsp;beginnt mit einem unscheinbaren Experiment im Jahr 1816. Der französische Erfinder&nbsp;<strong>Joseph Nicéphore Niépce</strong>&nbsp;befestigte ein mit&nbsp;<strong>Silberchlorid beschichtetes Papier</strong>&nbsp;auf der Rückseite seiner&nbsp;<strong>Camera Obscura</strong>&nbsp;– einer „dunklen Kammer“ mit einer winzigen Öffnung, die das Licht auf eine Fläche projiziert. Er richtete die kleine Holzkamera auf den Ausblick aus seinem Arbeitszimmer in Saint-Loup-de-Varennes.</p>



<p>Nach mehreren Tagen Belichtung erschien tatsächlich ein Bild: die Umrisse eines Hauses, Dächer und Bäume, wenn auch auf dem Kopf stehend und in negativem Kontrast. Es war die&nbsp;<strong>erste Fotografie der Welt</strong>. Doch die Freude währte nicht lange. Da Niépce noch kein Verfahren zur Fixierung entwickelt hatte, schwärzte sich das Fotopapier bei weiterem Lichteinfall, bis das Bild schließlich verschwand. Er nannte dieses Verfahren&nbsp;<strong>„Retina“</strong>, in Anlehnung an die Netzhaut des menschlichen Auges.</p>



<p>Einige Jahre später gelang Niépce mit dem sogenannten&nbsp;<strong>Naturasphalt (Bitume de Judée)</strong>&nbsp;der Durchbruch: Auf einer mit Asphalt beschichteten Zinnplatte entstand 1826 oder 1827 das erste&nbsp;<strong>dauerhaft erhaltene Foto</strong>, die berühmte Aufnahme&nbsp;<em>Blick aus dem Arbeitszimmer in Le Gras</em>. Dieses Bild gilt als Meilenstein der&nbsp;<strong>Geschichte der Fotografie</strong>. Mehr dazu lesen Sie in unserem Artikel&nbsp;<a href="https://the-7th-day.de/blog/">Auf den Spuren von Joseph Nicéphore </a><a href="https://the-7th-day.de/blog/joseph-nicephore-niepce-erste-fotografie-heliografie/">Niépce</a>.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2025/09/Die-erste-FOtografie-der-Welt.webp" alt=""/></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Vom historischen Experiment zu zeitgenössischer Kunst</h3>



<p>Die Camera Obscura hat seitdem nichts von ihrer Faszination verloren. In unserem Projekt&nbsp;<a href="https://the-7th-day.de/blog/">The 7th Day</a>&nbsp;knüpfen wir an Niépces Erbe an. Mit einfachen Lochkameras und&nbsp;<strong>Langzeitbelichtung</strong>&nbsp;entstehen Bilder, die – ähnlich wie bei den frühen Fotoversuchen – den Faktor&nbsp;<strong>Zeit</strong>&nbsp;sichtbar machen. Unbewegliche Objekte erscheinen klar, während Sonne, Wolken oder Menschen nur als Spuren oder schemenhafte Schatten festgehalten werden.</p>



<p>So zeigt sich: Die&nbsp;<strong>erste Fotografie der Welt</strong>&nbsp;war nicht nur der Beginn einer technischen Revolution, sondern auch ein künstlerisches Statement über Vergänglichkeit und Wahrnehmung.</p>
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		<item>
		<title>The 7th Day bei TEDx</title>
		<link>https://the-7th-day.de/blog/the-7th-day-bei-tedx/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Patrick Zajfert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Mar 2019 09:44:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Przemek Zajfert präsentierte das Projekt &#8222;The 7th Day&#8220; 2014 bei TEDx in Stuttgart. Der 7. Tag: Silber, Lavendel, Asphalt, Sonne und Zeit. Warum Verzicht kreativ und frei macht Was passiert, wenn man statt 1.000 Schnappschüssen nur ein Bild macht und dieses über Tage, Wochen oder gar Monate belichtet? Der Künstler und Fotograf Przemek Zajfert zeigt in seinem [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://the-7th-day.de/blog/the-7th-day-bei-tedx/">The 7th Day bei TEDx</a> erschien zuerst auf <a href="https://the-7th-day.de/blog">The 7th Day</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Przemek Zajfert präsentierte das Projekt &#8222;The 7th Day&#8220; 2014 bei TEDx in Stuttgart.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
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</div></figure>



<h1 class="wp-block-heading">Der 7. Tag: Silber, Lavendel, Asphalt, Sonne und Zeit. </h1>



<h2 class="wp-block-heading">Warum Verzicht kreativ und frei macht</h2>



<p>Was passiert, wenn man statt 1.000 Schnappschüssen nur <strong>ein</strong> Bild macht und dieses über Tage, Wochen oder gar Monate belichtet? Der Künstler und Fotograf Przemek Zajfert zeigt in seinem TEDx Talk, wie radikale Reduktion, eine Lochkamera, Licht und viel Geduld, zu überraschender Freiheit führt. Sein Projekt <strong>The 7th Day</strong> ist eine poetische Einladung, Zeit als Gestaltungsmittel neu zu entdecken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Worum es im Talk geht</h2>



<p>Im Vortrag erzählt Przemek Zajfert von einem einfachen, fast magischen Werkzeug, der&nbsp;<strong>Camera Obscura</strong>. Eine lichtdichte Dose, ein winziges Loch, ein lichtempfindliches Papier, mehr braucht es nicht. Keine Linse, kein Display, kein Autofokus. Statt in Millisekunden zu auszulösen, lässt man die Welt&nbsp;<strong>lange auf sich wirken</strong>, Stunden, Tage, manchmal Monate. Das Ergebnis ist nicht die scharfe Momentaufnahme, die wir vom Smartphone kennen, sondern eine&nbsp;<strong>Verdichtung von Zeit</strong>. Auf den Bildern zeichnen sich etwa die&nbsp;<strong>Sonnenbahnen</strong>&nbsp;als Bögen ab, Wetterwechsel weben Texturen in den Himmel, und selbst kleine Zufälle, Spinnenfäden, Pollen, Regentropfen, werden zu Mitgestalter:innen.</p>



<p>Diese Haltung,&nbsp;<strong>weniger Technik, mehr Aufmerksamkeit</strong>, ist der Kern des Projekts The 7th Day. Menschen weltweit befestigen ihre selbst gebauten Lochkameras an Fenstern, Zäunen oder Laternen, warten geduldig und teilen dann ein einzelnes Bild, das die Zeit wie eine Landschaft zeigt. Aus vielen Einzelbeiträgen entsteht ein&nbsp;<strong>kollektives Gedächtnis</strong>von Orten, Jahreszeiten und Licht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die fünf Wörter im Titel und was sie erzählen</h2>



<p><strong>Silber:</strong>&nbsp;In der analogen Fotografie reagieren Silberhalogenide auf Licht. Auch bei der Lochkamera steckt diese stille Chemie im Papier. Sie macht unsichtbare Dauer sichtbar.</p>



<p><strong>Lavendel und Asphalt:</strong>&nbsp;Eine kleine Verbeugung vor der Frühzeit der Fotografie. Joseph Nicéphore Niépce experimentierte mit&nbsp;<strong>Bitumen</strong>, das im Sonnenlicht aushärtet, gelöst in&nbsp;<strong>Lavendelöl</strong>. Aus dieser Mischung entstand die&nbsp;<strong>Heliografie</strong>, eine der ältesten fotografischen Techniken. Ein früher Beweis dafür, dass Geduld und Sonne genügen.</p>



<p><strong>Sonne und Zeit:</strong>&nbsp;Beides ist im Projekt das eigentliche Objektiv. Die Sonne zeichnet Tag für Tag ihre Spur. Die Zeit lässt Strukturen wachsen, die wir im Alltag übersehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">So funktioniert The 7th Day in drei einfachen Schritten</h2>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Lochkamera fixieren:</strong> Eine kleine Box ohne Linse, mit Stecknadel Loch, stabil an einem Ort befestigen. Innen liegt lichtempfindliches Fotopapier.</li>



<li><strong>Lang belichten:</strong> Draußen reichen oft <strong>einige Tage</strong> im Sommer schneller, im Winter länger, in Innenräumen eher <strong>Wochen</strong>. Überbelichtung ist erstaunlich selten, die Zeit verteilt das Licht wie ein feiner Pinsel.</li>



<li><strong>Bild sichtbar machen:</strong> Das Papier wird entnommen und digitalisiert. Was erscheint, ist ein <strong>Zeitportrait</strong>, nicht ein Moment, sondern das <strong>Geschehen zwischen</strong> den Momenten.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Warum dieser Ansatz heute relevant ist</h2>



<p><strong>Entschleunigung statt Knipsen:</strong> In einer Welt voller Serienbilder erinnert uns die Lochkamera daran, dass <strong>Warten eine kreative Methode</strong> sein kann. Wer die Kamera montiert, denkt plötzlich über Himmelsrichtung, Jahreszeit und Rhythmus nach.</p>



<p><strong>Demokratisch und niedrigschwellig:</strong> Man braucht kein teures Equipment. Das Projekt zeigt, dass <strong>Neugier und Geduld</strong> reichen, um Kunst zu machen. Ideal für Schulen, Workshops, Vereine oder neugierige Einzelgänger:innen.</p>



<p><strong>Neuer Blick auf den Ort:</strong>&nbsp;Langzeitbelichtungen offenbaren Eigenschaften, die dem schnellen Auge entgehen. Wie zieht das Wetter, wo wandert das Licht, welche Spuren hinterlässt der Alltag.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein paar Gedanken zur Bildästhetik</h2>



<p>Bilder aus Lochkameras haben ihren <strong>eigenen Charakter</strong>. Sanfte Unschärfe, weite Perspektive, feine Streifen der Sonne. Linien wirken organisch, Horizonte leicht gebogen. Weil nichts nachschärft oder entzerrt, entsteht eine <strong>ehrliche Poesie</strong>, die man von klinisch sauberen Digitalbildern selten kennt. Gleichzeitig sind die Bilder <strong>unwiederholbar</strong>. Ein Windstoß, ein Wolkenschleier, ein Schatten, all das prägt das Ergebnis. Zufall ist hier kein Fehler, sondern <strong>Mitautor</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Lust, selbst loszulegen?</h2>



<p>Du brauchst lediglich eine <strong>lichtdichte Dose</strong>, einen <strong>Nadelstich</strong> und <strong>Fotopapier</strong>. Suche einen Platz mit freiem Blick gen Himmel, befestige die Kamera wetterfest, markiere das Startdatum und lass die Zeit arbeiten. Das erste Ergebnis ist selten perfekt, aber fast immer <strong>überraschend</strong>. Mit jedem Versuch wächst dein Gefühl für Standort, Winkel und Dauer.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://the-7th-day.de/blog/the-7th-day-bei-tedx/">The 7th Day bei TEDx</a> erschien zuerst auf <a href="https://the-7th-day.de/blog">The 7th Day</a></p>
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		<title>Camera obscura in Freiburg</title>
		<link>https://the-7th-day.de/blog/entdeckung-der-langsamkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Patrick Zajfert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Jan 2019 16:50:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit Zeit sehen lernen Im Freiburger Stadtteil Stühlinger wurde ein besonderes Mitmachprojekt rund um die Camera obscura angestoßen: Bewohnerinnen und Bewohner bekommen eine einfache Lochkamera, lassen sie mehrere Tage belichten und zeigen ihren Stadtteil als Bild aus Zeit. Die Badische Zeitung kündigte die Aktion damals für einen Samstag an – Anlass genug, das Projekt vorzustellen [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://the-7th-day.de/blog/entdeckung-der-langsamkeit/">Camera obscura in Freiburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://the-7th-day.de/blog">The 7th Day</a></p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Mit Zeit sehen lernen</h3>



<p>Im Freiburger Stadtteil Stühlinger wurde ein besonderes Mitmachprojekt rund um die Camera obscura angestoßen: Bewohnerinnen und Bewohner bekommen eine einfache Lochkamera, lassen sie mehrere Tage belichten und zeigen ihren Stadtteil als Bild aus Zeit. Die Badische Zeitung kündigte die Aktion damals für einen Samstag an – Anlass genug, das Projekt vorzustellen und einzuordnen. (<a href="https://www.badische-zeitung.de/archiv/2019/01/07?utm_source=chatgpt.com">Badische Zeitung</a>)</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1400" height="980" src="https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2019/01/No_freiburg_03_text-1400x980.jpg" alt="" class="wp-image-3824" srcset="https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2019/01/No_freiburg_03_text-1400x980.jpg 1400w, https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2019/01/No_freiburg_03_text-300x210.jpg 300w, https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2019/01/No_freiburg_03_text-768x538.jpg 768w, https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2019/01/No_freiburg_03_text-1536x1075.jpg 1536w, https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2019/01/No_freiburg_03_text-scaled.jpg 2048w, https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2019/01/No_freiburg_03_text-510x357.jpg 510w" sizes="(max-width: 1400px) 100vw, 1400px" /></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Idee und Ablauf</h4>



<p>Die Grundidee ist radikal einfach: Eine lichtdichte Dose mit winzigem Loch, darin Fotopapier. Die Kamera wird fest montiert, die Belichtung läuft nicht in Sekunden, sondern über Tage. Für den Stühlinger wurden rund fünfzig solcher Kameras an Interessierte ausgegeben, die sie an markanten Orten befestigten. Nach sieben bis vierzehn Tagen gingen die Papiere zurück in die Galerie, wurden digitalisiert und als gemeinsames Bildarchiv des Viertels sichtbar gemacht.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Wer dahinter steht</h4>



<p>Initiator auf Stadtteilebene ist der Freiburger Galerist Peter Kammerer. Das Projekt knüpft an die künstlerische Arbeit von Przemek Zajfert an, der seit Jahren kollektive Camera obscura Projekte realisiert und Menschen dazu einlädt, mit Zeit und Licht zu fotografieren. (<a href="https://kammererpeter.de/data/documents/Camera-Obscura-Projekt-2019.pdf?utm_source=chatgpt.com">kammererpeter.de</a>,&nbsp;<a href="https://zajfert.de/en/camera-obscura-en/?utm_source=chatgpt.com">Przemek Zajfert</a>)</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1139" height="1200" data-id="3825" src="https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2019/01/No_freiburg_84-1139x1200.jpg" alt="" class="wp-image-3825" srcset="https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2019/01/No_freiburg_84-1139x1200.jpg 1139w, https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2019/01/No_freiburg_84-285x300.jpg 285w, https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2019/01/No_freiburg_84-768x809.jpg 768w, https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2019/01/No_freiburg_84-1457x1536.jpg 1457w, https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2019/01/No_freiburg_84.jpg 1943w, https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2019/01/No_freiburg_84-510x538.jpg 510w" sizes="auto, (max-width: 1139px) 100vw, 1139px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1319" height="1200" data-id="3827" src="https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2019/01/No_freiburg_88-1319x1200.jpg" alt="" class="wp-image-3827" srcset="https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2019/01/No_freiburg_88-1319x1200.jpg 1319w, https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2019/01/No_freiburg_88-300x273.jpg 300w, https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2019/01/No_freiburg_88-768x698.jpg 768w, https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2019/01/No_freiburg_88-1536x1397.jpg 1536w, https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2019/01/No_freiburg_88-scaled.jpg 2048w, https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2019/01/No_freiburg_88-510x464.jpg 510w" sizes="auto, (max-width: 1319px) 100vw, 1319px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1163" height="1200" data-id="3826" src="https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2019/01/No_freiburg_101-1163x1200.jpg" alt="" class="wp-image-3826" srcset="https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2019/01/No_freiburg_101-1163x1200.jpg 1163w, https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2019/01/No_freiburg_101-291x300.jpg 291w, https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2019/01/No_freiburg_101-768x793.jpg 768w, https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2019/01/No_freiburg_101-1489x1536.jpg 1489w, https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2019/01/No_freiburg_101.jpg 1985w, https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2019/01/No_freiburg_101-510x526.jpg 510w" sizes="auto, (max-width: 1163px) 100vw, 1163px" /></figure>
</figure>



<h2 class="wp-block-heading">Wie eine Camera obscura funktioniert</h2>



<p>Licht aus der Umgebung fällt durch eine kleine Öffnung in einen abgedunkelten Raum oder Kasten und projiziert auf der gegenüberliegenden Fläche ein seitenverkehrtes, auf dem Kopf stehendes Bild. Legt man lichtempfindliches Papier hinein, lässt sich diese Projektion als Fotografie festhalten – bei langen Belichtungen wird Zeit selbst zum Gestaltungsmittel. (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Camera_obscura?utm_source=chatgpt.com">Wikipedia</a>)</p>



<h2 class="wp-block-heading">So lief die Aktion in Freiburg</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Ausgabe der Kameras</strong>: In der Galerie in der Klarastraße holten Teilnehmende ihre Boxen ab, notierten den Standort und befestigten sie wetterfest.</li>



<li><strong>Belichtungsphase</strong>: Je nach Jahreszeit belichteten die Kameras zwischen einer und zwei Wochen.</li>



<li><strong>Rückgabe und Sichtbar machen</strong>: Die Papiere wurden eingesammelt, digitalisiert und dem wachsenden Projektarchiv zugeordnet. In Folge zeigten Ausstellungen die Langzeitbilder aus dem Stühlinger.</li>
</ul>
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		<title>Von Kontrolle und Freiheit und von Kunst und Natur</title>
		<link>https://the-7th-day.de/blog/von-kontrolle-und-freiheit-und-von-kunst-und-natur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Patrick Zajfert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Jan 2019 16:40:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Text von Frank Schön.  Und vielleicht sogar von Zufall und Bestimmung. Beinahe hätte ich das eigentlich schöne Wort „Vorsehung“ gewählt, habe mich aber rechtzeitig eines unseligen Gefreiten des Weltkrieges erinnert, dessen Aussagen doch eher Historikern zur Exegese vorbehalten bleiben sollten. Wenn überhaupt. Eigentlich soll es hier nämlich lediglich um ein Produkt der reinen Willkür [...]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ein Text von Frank Schön. </p>



<p>Und vielleicht sogar von Zufall und Bestimmung. Beinahe hätte ich das eigentlich schöne Wort „Vorsehung“ gewählt, habe mich aber rechtzeitig eines unseligen Gefreiten des Weltkrieges erinnert, dessen Aussagen doch eher Historikern zur Exegese vorbehalten bleiben sollten. Wenn überhaupt.</p>



<p>Eigentlich soll es hier nämlich lediglich um ein Produkt der reinen Willkür der wohl ursprünglichen Schöpfung gehen: Przemek Zajfert, der eigentliche Mastermind dieser Veröffentlichung und Teil einer der besten Familien, die zu kennen ich die Ehre habe, hat aus Zufall eine Fotografie gemacht bzw. nicht gemacht sondern versehentlich, so erzählt er zumindest, den Dingen ihren Lauf gelassen.</p>



<p>Dies trug sich zu wie folgt: Er vergaß, eine kleine Kamera, die zur Dauerbelichtung aufgehängt war, wieder abzuhängen. Tragisch und nur zu rasch geht die Zeit über uns Sterbliche hinweg: Aus geplanten wenigen Wochen der Belichtung wurden acht Jahre, von 2008 bis 2016.</p>



<p>Hieraus ist eine rätselhaft ästhetische Aufnahme entstanden, da ein Vogel, vermutlich eine Amsel, das winzige „Objektiv“, also die Linse, aufstach und dann wohl unverrichteter Dinge, hungrig und gelangweilt dazumal, ihres Weges flog und flatterte. Einzug hielt nun eine in Deutschland wohl recht verbreitete Spinnenart und flocht dort ihre Netze. Die „Kamera“ indes funktionierte unverdrossen weiter.</p>



<p>Die so vollkommen der Natur und dem Zufall der Lichtverhältnisse und dem Baumeistertum der Spinne entsprungene Fotografie erinnert sofort an eine Höhlenmalerei; es scheint sich um ein prähistorisches Huftier, möglicherweise um einen „Ur“, also einen Auerochsen, der wohl im Gebiet des heutigen Polens im Verlauf des 17. Jahrhunderts ausgerottet wurde, zu handeln, so dass sich die Frage stellt, ob das, was wir als „menschlich“ erachten und worauf wir uns so viel einbilden, nicht vielleicht einfach Teil eines Ablaufprogrammes ist: Fische müssen schwimmen, Katzen müssen schnurren und Menschen müssen „Kunst“ machen und folgen doch nur der Natur, die man aus einer solchen Sichtweise heraus auch als „Gott“ bezeichnen kann .</p>



<p>Womöglich gibt es also im eigentlichen Sinn keine Kunst, sondern vielmehr ist es ein natürlicher Prozess. Was die Schöpfung indes sicher nicht vorgesehen hat, was übrigens Zweifel an einer allmächtigen und zudem vorausschauenden Urgewalt aufkommen lässt, ist aber der moderne Großstadtmensch mit seiner selbst herbeifantasierten künstlerischen Provenienz.</p>



<p>So beklagten sich also Fotografen bei meinem Freund Przemek, da er die Gilde des Fotografentums verletze, indem er behaupte, die Produzenten des fantastischen Bildes seien eine Amsel und eine Spinne, nicht aber Absolventen irgendwelcher Kunstakademien oder vor allem Fotografen mit einem erheblichen Drang zur Selbstüberhöhung.</p>



<p>Hieraus ergibt sich eine Art der Parabel zur modernen Welt: Auch hier duldet die herrschende Klasse, die „Anywheres“ also mit ihren Fondsgesellschaften und Start-Ups in den längst unbezahlbaren Metropolen, ihrer Kontrolle über die Medien und natürlich auch über die Regierungen, niemanden, der selbst etwa erfindet, erschafft oder womöglich gar die Welt verändern könnte. Das Kapital ist sofort zur Stelle und übernimmt eine Kontrolle, die ihm eigentlich nicht zusteht, denn die Kontrolle hat am Ende zum Glück noch immer die Natur.</p>



<p>Diese Natur hat sich in dieser merkwürdigen und wunderschönen weil lautlosen und ohne politischen Anspruch bunt schillernden Fotografie in den Herzen der Betrachter nun hoffentlich zu Wort gemeldet. Sie hat sich dafür acht Jahre Zeit genommen. Aber was ist das schon vor der Ewigkeit?</p>



<p>Text von Frank Schön, Foto Przemek Zajfert &#8211; <a href="https://blog-ohne-archiv.blogspot.com/">Blog ohne Archiv</a></p>
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		<title>The 500 Day Camera Obscura Project</title>
		<link>https://the-7th-day.de/blog/the-500-day-cameraobscuraproject/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Patrick Zajfert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Oct 2018 16:40:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://the-7th-day.de/blog/?p=1946</guid>

					<description><![CDATA[<p>Penumbra/„Zwischen 1-500“ Text von Jenny Mues Das „500th Day CameraObscuraProject“ ist ein zwischen 2016 und 2017 durchgeführtes Fotoprojekt von Hans Haas, Wolfgang Kraus und Jochen Mariel (Abb. 1-3). Von einem Schornstein in Dießen am Ammersee aus sind in einem Zeitraum von 500 Tagen fünf Langzeitbelichtungen von Himmel und Dachlandschaft entstanden. Hierfür wurden fünf in einer [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://the-7th-day.de/blog/the-500-day-cameraobscuraproject/">The 500 Day Camera Obscura Project</a> erschien zuerst auf <a href="https://the-7th-day.de/blog">The 7th Day</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
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<h3 style="text-align: left;"><strong>Penumbra/„Zwischen 1-500“</strong></h3>
<p style="text-align: left;">Text von Jenny Mues</p>
Das „500th Day CameraObscuraProject“ ist ein zwischen 2016 und 2017 durchgeführtes Fotoprojekt von Hans Haas, Wolfgang Kraus und Jochen Mariel (Abb. 1-3).

Von einem Schornstein in Dießen am Ammersee aus sind in einem Zeitraum von 500 Tagen fünf Langzeitbelichtungen von Himmel und Dachlandschaft entstanden. Hierfür wurden fünf in einer Linie aufgereihte Lochkameras verwendet, die ausgerichtet von Ost nach West, sich überschneidend zusammen einen Blickwinkel von ca. 200° einfangen. Am 21.06.2016, um 11.25 Uhr, wurden die jeweils innen mit lichtempfindlichen Fotopapier versehenen, Stecknadel großen Löcher der Kameras geöffnet und am 2.11. 2017, am 500. Tag, geschlossen.

In diesem Fotoprojekt verbinden sich zwei „Techniken“: das von Jochen Mariel seit den späten 1970er Jahren in Aktionen, Sammlungen, Pflanzungen, Berechnungen, Zählungen durchgeführte Prinzip „zwischen 1-500“<a href="#_ftn1" name="_ftnref1">[1]</a> und die Fotografie mit der Lochkamera.

Wolfgang Kraus beschäftigt sich seit langem mit Fotografie und hat die Technik der Lochkamera bereits für etliche Aufnahmen von Landschaften und bekannten Architekturen verwendet. Hierbei partizipiert er an „The-7th-Day“, einer bildkommunikativen Online-Plattform, welche der Künstler Przemek Zajfert in Erinnerung an Nicéphore Niépce (1765-1833), den Erfinder der Fotografie mit Lochkamera, vor einigen Jahren ins Leben gerufen hat (Abb. 4). 1816 stellte Niépce mittels einer Camera Obscura durch mehrtägige Belichtung eines mit Silbernitrat beschichteten Papiers eine Lichtaufnahme des Blicks aus seinem Fenster, die jedoch nicht fixiert werden konnte, her. Mit diesem schriftlich überlieferten Experiment wurde das schon in der Antike beobachtete Phänomen der Strahlenoptik in eine neue, unser heutiges Sehen maßgeblich bestimmende Bildform überführt: die Fotografie. Zajfert erachtet dieses im Mai 1816 von Niépce durchgeführte Experiment als historischen Ursprung der Fotografie. Auch das „500th Day CameraObscuraProject“ tritt an den Ursprung und gleichzeitig hinter die Fotografie zurück.

Das Projekt ist Teil von Zajferts mikroindustriellem Laborarium: von der Bereitstellung der nummerierten Lochkamera-Sets (hier: Nr. 8980-89848) bis zur Übertragung und Webarchivierung von aus aller Welt gewonnen Belichtungen hat Zajfert eine Plattform innerhalb der Welt der Neuen Medien geschaffen, die Bild generierend und Bild kritisch gleichermaßen wirkt. Im Kontext der „schlimmen“ und „guten“ oder auch der „fotorealistischen“ Bilder, die für uns heute ein unendliches Reservoir an potentiellen Wirklichkeiten bereithalten, zielt der Umgang mit dieser historischen Technik auf den Moment, an dem das Foto gerade erst sichtbar geworden ist und schon auch wieder verschwunden ist.

Die vorliegenden Aufnahmen stellen unser vom fotografischen Blick geschultes Sehen in Frage (Abb. 2). Nach Ablauf der 500 Tage wurden die fünf schwarz-weissen Negativbilder aus den Kameras genommen und mittels Scanner in digitale Daten übertragen, wobei die Negative durch die Lichteinwirkung zerstört wurden. Als Ergebnis liegen fünf mittels digitaler Bearbeitung ins Positiv gekehrte und in Farbe übertragene Bilddateien vor, die in ihrer Bearbeitung die 500 Tage lang aufgenommene Dachlandschaft im Sonnenauf- und Untergang sichtbarer und nachvollziehbarer machen. Auf den „fotoähnlichen“ Bildern suchen wir uns zu orientieren. Hauptakteur ist die Sonne, deren Verlauf/äufe sich in das lichtempfindliche Papier eingeschrieben hat/ben und Hans Haas an die Idee einer „Sonnenharke“ erinnert/n. Die Konturen einzelner Architekturen scheinen aus der diffusen Fleckigkeit der dörflichen Dachlandschaft hervorzutreten. Das Auge verliert sich im Nachvollziehen von Lichtreaktionsprozessen ,im körnigen Nitrat, die sich auf dem Papier niedergeschlagen haben (Abb. 2, Nr. 8980). Wolfgang Kraus hat die Positionierung der Kameras an Hand von Plänen und Momentaufnahmen der Blickwinkel vor Beginn der Belichtungen dokumentiert. Im Vergleich der Bilder tritt ein erstaunliches Detail zu Tage. So erscheint in Ansicht Ost im Lochkamerabild eine Dachgaube, die innerhalb der 500 Tage gebaut wurde. Dieses banale Detail stößt den Betrachter auf die Differenz der Fotografie als Zeitdokument und als Experiment. Das Foto als Zeitdokument zielt auf die Mitteilung einer Information, deren Verständnis abhängig von dem Wissen um den Kontext ist, ein ansonsten „stilles“ Bild. Das Lochkamerabild ist unbestimmtes Sediment. Die Technik der Lochkamera führt uns zum „Experiment“ Fotografie, zurück: unter Ausnutzung der Strahlenoptik sind die Wahl von Standort und Zeitraum die einzigen Mittel zur Schaffung dieser Lichtzeichnungen. Könnte hier der Einsatz der Lochkamera als Guerilla-Samenbombe durch unendlich lange Belichtungszeit und einem zufällig gewählten Standort unserem Streben nach Wahrnehmung, einem Parallel zur Natur, nach dem absoluten Bild dienen?

In Verbindung mit Mariels Prinzip „zwischen 1-500“ sind die „unbestimmten Sedimente“ in eine Ordnung überführt. Es setzt die bestimmenden Rahmenbedingungen des Fotoprojekts: durch die Belichtungszeit von 500 Tagen und die Installation von fünf Lochkameras am gleichen Standort, im gleichen Zeitraum. Es übernimmt somit die Auslöser-Funktion der Kamera und es schafft eine Reihung, durch welche die fünf Bilder à priori in Bezug stehen, egal was sich darauf abbildet. Dies kann unserer nach Erkenntnis und Wahrheit verlangenden Optik erneut einen Knick verleihen, indem das Bild als potentielles Abbild von vorneherein negiert wird. Denn Jochen Mariels Strategie vermittelt uns, dass wir hier nichts sehen können, außer eben dem, was abgebildet ist. Das Lochkamerabild wird als Befund erachtet. So hakt Mariel im Gespräch über das Fotoprojekt bei der von Zajfert vorgenommenen digitalen Übersetzung der schwarz-weiss Werte in Farbwerte ein, indem er eine Unterteilung in 500 Grauzonen skizziert, die Ihre Entsprechung in 500 Farbzonen finden könnte.

Das „Zwischen 1-500“- Prinzip von Jochen Mariel ist hier eine exakte Anzahl, ein exakter Zeitraum, jedoch willkürlich gesetzt. Die 500 stellt gleichzeitig eine Größe an der Grenze der Wahrnehmbarkeit dar. An diesen Widersprüchen setzt Mariel in seinen Arbeiten gedanklich und gestalterisch an, bescheiden und ironisch zugleich: So z. B. in der Aktion „1-500 eine gerade Linie. ( Abb. 5): Die Handlungsanweisung lautet: „Mit einem Stock versuche ich eine 500 m lange Linie zu ziehen …. Die rote Linie wird mit einem Seil gezogen, das Seil ist alle Meter markiert. Nach alle Meter wird festgestellt, wie die gezogene Linie abweicht &#8230;. Bei der Aktion ist nur das Ziel sichtbar.“<a href="#_ftn2" name="_ftnref2">[2]</a>

Die 500 steht für das nicht mehr Wahrnehmbare, das Unbestimmte; es markiert gleichzeitig die Grenze des Unbestimmten, so wie das Lochkamerabild das gerade erst Sichtbare und schon wieder Verschwundene zu markieren vermag.

In seiner sprachphilosophischen Betrachtung über die Vagheit/Unbestimmtheit stellte Betrand Russell 1923 heraus, dass diese selbst nicht bestimmbar ist, auch wenn sie begrifflich begrenzt wird. Interessanterweise verwendet er genau hierfür ein kategorisch betrachtet ungenaues Wort, eines mit metaphorischer Bedeutung: <u>Penumbra</u>

„The fact is that all words are attributable without doubt over a certain area, but become questionable within a penumbra, outside which they are again certainly not attributable. Someone might seek to obtain precision in the use of words by saying that no word is to be applied in the penumbra, but unfortunately the penumbra is itself not accurately definable, and all the vaguenesses which apply to the primary use of words apply also when we try to fix a limit to their indubitable applicability. This has a reason in our physiological constitution.“<a href="#_ftn3" name="_ftnref3">[3]</a>

Je nach Anwendung bezeichnet Penumbra z. B. in der Medizin ein Diagnose, die den nur teilweise geschädigten Bereich um die zentrale Nekrozone, also die Grauzone eines Hirninfarkts dynamisch beobachtet, in der Astronomie bezeichnet Penumbra zum Einen den etwas wärmeren, den Randbereich um den Kern, den Umbra, von Sonnenfleckens, zum anderen der Halbschattenbereich um die Finsternis, welche für einen kurzen Zeitraum durch die Stellung eines Planeten zwischen Sonne und Erde hervorgerufen werden kann.

Penumbra ist eine vulgärlateinische Zusammensetzung aus „paene“ fast, beinahe und „umbra“ der Schatten. Der scheinbar so ungenaue Begriff Penumbra deutet in den verschiedensten Kontexten ziemlich genau auf den Zeitaspekt, den Verlauf, die Dynamik unseres Daseins.

<a href="#_ftnref1" name="_ftn1">[1]</a>     In besonders vielschichtiger Weise zeigte Mariel seine Auseinandersetzung mit diesem Prinzip 1978 in Form von Pflanzungen, Installationen, Aktionen und Sammlungen in der Doppelausstellung: „Weizenfeld 1-500“ im Kunstforum und in der Galerie Tanit, s. H. Jochen Mariel, Projekt Weizenfeld 1 &#8211; 500, 1. Eine Dokumentation von C.M. Molitor; 2. Analyse der Zahlen 1 &#8211; 500, München,1978

<a href="#_ftnref2" name="_ftn2">[2]</a>     Jochen Mariel, Werkkatalog, o. S.

<a href="#_ftnref3" name="_ftn3">[3]</a>     Auszug aus Betrand Russell, „Vagueness“, 1923: „Tatsächlich sind alle Wörter zweifellos einem bestimmten Gebiet zurechenbar, werden aber innerhalb einer Penumbra fragwürdig, und sind wiederum außerhalb der Penumbra nicht zurechenbar. Man könnte versuchen, im Umgang mit Wörtern Genauigkeit zu erreichen, indem man sagt, dass kein Wort in der Penumbra angewendet werden kann; aber leider ist die Penumbra selbst nicht genau bestimmbar und all die Vagheiten welche zur ursprünglichen Verwendung der Wörter treffen auch zu, wenn wir eine Grenze zu ihrer unzweifelhaften Anwendbarkeit setzen. Dies ist in unserer physiologischen Verfassung begründet.“ (Übersetzung des Autors)<p>Der Beitrag <a href="https://the-7th-day.de/blog/the-500-day-cameraobscuraproject/">The 500 Day Camera Obscura Project</a> erschien zuerst auf <a href="https://the-7th-day.de/blog">The 7th Day</a></p>
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		<title>Die große Stille, No 10652</title>
		<link>https://the-7th-day.de/blog/die-grosse-stille-no-10652/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Patrick Zajfert]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Oct 2018 15:19:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Kamera wurde für 7 Tage am Tor des Stillehauses in Ameugny (Taize) befestigt und begleitet das Schweigen der Teilnehmerinnen. Die Bewegung des Tores waren die einzigen äußeren Anzeichen von Kommunikation mit der nicht-schweigenden Welt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://the-7th-day.de/blog/die-grosse-stille-no-10652/">Die große Stille, No 10652</a> erschien zuerst auf <a href="https://the-7th-day.de/blog">The 7th Day</a></p>
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<a href='https://the-7th-day.de/blog/die-grosse-stille-no-10652/taize1-2/#main'><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="296" src="https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2018/10/Taize1-1.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Text zu No10652" srcset="https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2018/10/Taize1-1.jpg 2048w, https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2018/10/Taize1-1-100x100.jpg 100w, https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2018/10/Taize1-1-510x503.jpg 510w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>
<a href='https://the-7th-day.de/blog/die-grosse-stille-no-10652/taize2-2/#main'><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="290" src="https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2018/10/Taize2-1.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Text zu No10652" srcset="https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2018/10/Taize2-1.jpg 2048w, https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2018/10/Taize2-1-510x493.jpg 510w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>
</p>
<p>Die Kamera wurde für 7 Tage am Tor des Stillehauses in Ameugny (Taize) befestigt und begleitet das Schweigen der Teilnehmerinnen. Die Bewegung des Tores waren die einzigen äußeren Anzeichen von Kommunikation mit der nicht-schweigenden Welt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://the-7th-day.de/blog/die-grosse-stille-no-10652/">Die große Stille, No 10652</a> erschien zuerst auf <a href="https://the-7th-day.de/blog">The 7th Day</a></p>
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		<title>Framed Camera Obscura</title>
		<link>https://the-7th-day.de/blog/framed-camera-obscura/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Patrick Zajfert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Aug 2018 09:36:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Diese &#8222;Framed Camera Obscura&#8220; befindet sich in einer Arztpraxis in Stuttgart. Sie belichtet einen der Praxisräume schon seit über 5 Jahren ab. Zu Beginn jeden Jahres wird das Negativ vom Teilnehmer herausgeholt und mir zugesendet. Nach der Entwicklung und der Umkehrung ins Positiv, erhält der Teilnehmer sein Bild. So kommt jeden Januar ein weiteres Bild [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://the-7th-day.de/blog/framed-camera-obscura/">Framed Camera Obscura</a> erschien zuerst auf <a href="https://the-7th-day.de/blog">The 7th Day</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #000000; font-size: 100%;">Diese &#8222;Framed Camera Obscura&#8220; befindet sich in einer Arztpraxis in Stuttgart. Sie belichtet einen der Praxisräume schon seit über 5 Jahren ab. Zu Beginn jeden Jahres wird das Negativ vom Teilnehmer herausgeholt und mir zugesendet. Nach der Entwicklung und der Umkehrung ins Positiv, erhält der Teilnehmer sein Bild. So kommt jeden Januar ein weiteres Bild an der gegenüberliegenden Wand dazu. Jedes dieser Bilder wurde 365 Tagen lang belichtet. Das erste Bild (ganz Links) stammt aus dem Jahr 2013. Die Belichtung zu diesem Bild wurde am Eröffnungstag der Arztpraxis gestartet.</span></p>
<p><a href="https://the-7th-day.de/blog/bestellung/framed-camera-obscura/">Hier geht´s zum Projekt.</a></p>
<p><span style="font-size: 100%; color: #000000;">Belichtungszeit pro Bild &#8211; ein Jahr</span></p>
<p>
<a href='https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2018/08/klaus_rahmen.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="296" src="https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2018/08/klaus_rahmen.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Belichtungsjahr von links nach rechts, 2013, 2014, 2015, 2016" srcset="https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2018/08/klaus_rahmen.jpg 2048w, https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2018/08/klaus_rahmen-100x100.jpg 100w, https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2018/08/klaus_rahmen-510x503.jpg 510w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>
<a href='https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2018/08/klaus_2014.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="294" height="300" src="https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2018/08/klaus_2014.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Arztpraxis 2014" srcset="https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2018/08/klaus_2014.jpg 582w, https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2018/08/klaus_2014-510x520.jpg 510w" sizes="auto, (max-width: 294px) 100vw, 294px" /></a>
<a href='https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2018/08/klaus_2015.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="296" src="https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2018/08/klaus_2015.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Arztpraxis 2015" srcset="https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2018/08/klaus_2015.jpg 594w, https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2018/08/klaus_2015-100x100.jpg 100w, https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2018/08/klaus_2015-510x503.jpg 510w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>
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</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://the-7th-day.de/blog/framed-camera-obscura/">Framed Camera Obscura</a> erschien zuerst auf <a href="https://the-7th-day.de/blog">The 7th Day</a></p>
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