Vater und Sohn
Vereint durch die Liebe zur analogen Fotografie
The 7th Day wurde vor über 15 Jahren von Przemek Zajfert ins Leben gerufen. Seine Vision war einfach und klar. Er wollte die Technik der Lochkamera für alle zugänglich machen – ohne komplizierte Technik, ohne fotografisches Vorwissen, ohne Linsen oder einer Belichtungsmessung.
Stattdessen: eine alte, recycelte Filmdose, ein winziges Loch, ein Stück lichtempfindliches Fotopapier. Und plötzlich kann jeder Mensch, unabhängig von Alter oder Erfahrung, ein eigenes analoges Bild erschaffen. Ein Foto, das nicht in Sekunden entsteht, sondern über viele Tage, Wochen oder sogar Jahre.
Seit 2018 führen Przemek und sein Sohn Patrick Zajfert das Projekt gemeinsam weiter. Zwei Generationen, verbunden durch eine gemeinsame Leidenschaft: die analoge Fotografie, das langsame Sehen, das Spiel mit Licht und Zeit.
The 7th Day ist mittlerweile ein partizipatives Kunstprojekt mit über 12.000 Teilnehmern. Und es wächst weiter – Kamera für Kamera, Bild für Bild.
Wir danken allen Teilnehmern, die es möglich machen, dieses Projekt Jahr für Jahr weiterzuführen.
TEDx und The 7th Day
Przemek Zajfert
Seine fotografische Reise begann in einem kleinen Fotoclub in Polen. 1981 wurde Przemek zum Militärdienst eingezogen und arbeitete dort als Regimentsfotograf. Die wachsende politische Unterdrückung im kommunistischen Polen bewegte ihn zur Flucht. Seit 1985 lebt und arbeitet er als freischaffender Licht- und Fotokünstler in Stuttgart.
Über zwei Jahrzehnte reiste Przemek mit seiner mobilen Dunkelkammer – einer großen schwarzen Box – und den einfachsten Lochkameras durch die Welt. Diese Camera Obscura diente ihm als Galerie, Atelier und gelegentlich sogar als Schlafplatz. Die Bilder, die auf diesen Reisen entstanden, sind Ausdruck seiner künstlerischen Auseinandersetzung mit Themen wie Zeit, Vergänglichkeit und Stille.
Patrick Zajfert
Patrick Zajfert wuchs mit Fotografie auf, zwischen Dunkelkammer, Kameraausrüstung und dem kreativen Alltag seines Vaters. Diese Umgebung prägte früh seine Begeisterung für analoge Fotografie die er mit Przemek bis heute teilt. Nach seinem Studium der Fotografie an der Fachhochschule Dortmund entwickelte er seine eigene Bildsprache weiter.
