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	<title>Der Zufall entscheidet Archive - The 7th Day</title>
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	<title>Der Zufall entscheidet Archive - The 7th Day</title>
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		<title>Hinter jedem Bild steckt eine Geschichte</title>
		<link>https://the-7th-day.de/blog/hinter-jedem-bild-steckt-eine-geschichte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Patrick Zajfert]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jan 2018 14:38:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Der Zufall entscheidet]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Das könnte dir gefallen&#8220;, meinte Roland vor etwa einem Jahr und drückte mir eine Visitenkarte in die Hand. Darauf stand so etwas wie &#8222;Fotoprojekt&#8220; und irgendwas mit &#8222;Der siebte Tag&#8220;. Interessanten Tipps kann ich nur selten widerstehen, also ab ins Internet und nachgucken. Beim Projekt von Przemek Zajfert geht ums Fotografieren mit einer Lochkamera, analog auf [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Das könnte dir gefallen&#8220;, meinte Roland vor etwa einem Jahr und drückte mir eine Visitenkarte in die Hand. Darauf stand so etwas wie &#8222;Fotoprojekt&#8220; und irgendwas mit &#8222;Der siebte Tag&#8220;.</p>
<p>Interessanten Tipps kann ich nur selten widerstehen, also ab ins Internet und nachgucken.<br />
Beim Projekt von Przemek Zajfert geht ums Fotografieren mit einer Lochkamera, analog auf Film. Ein Blick in die Galerie verrät: Das Ergebnis wird unscharf, bunt und anders als alles, was man bis dato aus einer Kamera heraus bekommen hat.</p>
<p>In Ordnung, dachte ich, und bestellte mir zwei Filmdosen à 10 EUR. Das ist ein fairer Preis dafür, dass ich das Negativ nicht selbst in eine Dose frickeln, exakt platzieren und ein Loch in der richtigen Größe reinbohren muss. Für sowas habe ich zwei linke Hände und bin viel zu ungeduldig. Entwickeln und Einscannen musste ich den Film auch nicht &#8211; wunderbar. Die Filmdosen kamen postwendend, aber sie erschienen mir so wichtig und wertvoll, dass ich sie erst mal 11 Monate lang herum liegen ließ&#8230;</p>

<a href='https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2018/01/esen.jpg'><img fetchpriority="high" decoding="async" width="300" height="275" src="https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2018/01/esen.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="No 723 Jacqueline Esen München" srcset="https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2018/01/esen.jpg 648w, https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2018/01/esen-510x468.jpg 510w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>
<a href='https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2018/01/esen2.jpg'><img decoding="async" width="300" height="300" src="https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2018/01/esen2-300x300.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="No 724 Jacqueline Esen München" srcset="https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2018/01/esen2-300x300.jpg 300w, https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2018/01/esen2-100x100.jpg 100w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>

<p>Am Silvesternachmittag 2012 packte es mich dann endlich, ich stieg aufs Dach. Lange hatte ich darüber sinniert, wo und wie ich die Dosen befestigen wollte &#8211; noch dazu im Winter bei Schnee. Möglichst unterschiedliche Bilder sollten es werden, also ließ ich eine Richtung Westen (1), eine Richtung Norden (2) blicken. Ich war neugierig, ob man die Spuren des nächtlichen Feuerwerks sehen würde, und ahnte bereits, dass die wacklige Entlüftungshutze für Motiv 2 zu einer Doppelkontur führen könnte. Egal!</p>
<p><strong>Dies ist ein Auszug aus dem Blogeintrag der Teilnehmerin Jacqueline Esen. Lesen Sie <a href="http://fotonanny.blogspot.de/search?q=the+7th+day">Hier</a> weiter.</strong></p>
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		<title>Wie schwarz-weiß Fotopapier farbig wird</title>
		<link>https://the-7th-day.de/blog/wie-schwarzweiss-fotopapier-farbig-wird/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Patrick Zajfert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Dec 2017 17:29:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Der Zufall entscheidet]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Immer wieder werden wir gefragt, wie es zu den vielen verschiedenen Farbtönen auf unseren Camera Obscura Bildern kommt. Ein wesentlicher Grund dafür ist das verwendete Fotopapier. Jedes Fotopapier hat einen eigenen chemischen Aufbau und reagiert deshalb unterschiedlich auf Licht. In unserem Projekt kommen hunderte verschiedene Papiere zum Einsatz – einige davon sind sogar über 50 Jahre [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Immer wieder werden wir gefragt, wie es zu den vielen verschiedenen Farbtönen auf unseren Camera Obscura Bildern kommt.</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><span style="font-size: 110%;">Ein wesentlicher Grund dafür ist das verwendete <strong>Fotopapier</strong>. Jedes Fotopapier hat einen eigenen chemischen Aufbau und reagiert deshalb unterschiedlich auf Licht. In unserem Projekt kommen hunderte verschiedene Papiere zum Einsatz – einige davon sind sogar über 50 Jahre alt. (siehe Bilder unten)</span></p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-2 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2017/12/Fotopapier-The-7th-Day.jpg"><img decoding="async" width="700" height="700" data-id="1725" src="https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2017/12/Fotopapier-The-7th-Day.jpg" alt="Fotopapier, The 7th Day, Camera Obscura" class="wp-image-1725" srcset="https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2017/12/Fotopapier-The-7th-Day.jpg 700w, https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2017/12/Fotopapier-The-7th-Day-300x300.jpg 300w, https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2017/12/Fotopapier-The-7th-Day-100x100.jpg 100w, https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2017/12/Fotopapier-The-7th-Day-510x510.jpg 510w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /></a></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2017/12/Fotopapier-2-The-7th-Day.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="700" height="700" data-id="1723" src="https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2017/12/Fotopapier-2-The-7th-Day.jpg" alt="Fotopapier, The 7th Day, Camera Obscura" class="wp-image-1723" srcset="https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2017/12/Fotopapier-2-The-7th-Day.jpg 700w, https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2017/12/Fotopapier-2-The-7th-Day-300x300.jpg 300w, https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2017/12/Fotopapier-2-The-7th-Day-100x100.jpg 100w, https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2017/12/Fotopapier-2-The-7th-Day-510x510.jpg 510w" sizes="auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px" /></a></figure>
</figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Vergleich der Fotopapiere</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um die Unterschiede sichtbar zu machen, haben wir einen kleinen Versuch vorbereitet:<br>Wir haben fünfzehn verschiedene Fotopapiere dem Licht ausgesetzt. Die Hälfte jedes Bogens wurde mit schwarzem Karton abgedeckt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ergebnis</strong>: In Abbildung 4 sind die unterschiedlichen Farbnuancen der einzelnen Fotopapiere deutlich erkennbar.<br> 
<a href='https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2017/12/IMG_7415.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="258" src="https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2017/12/IMG_7415.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Versuch mit Fotopapier" srcset="https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2017/12/IMG_7415.jpg 570w, https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2017/12/IMG_7415-510x439.jpg 510w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>
<a href='https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2017/12/IMG_7423.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="258" src="https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2017/12/IMG_7423.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Fotopapier nach zwei Stunden" srcset="https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2017/12/IMG_7423.jpg 656w, https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2017/12/IMG_7423-510x438.jpg 510w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>
<a href='https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2017/12/IMG_7435.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="250" src="https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2017/12/IMG_7435.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Fotopapier nach zweiundhalb Stunden" srcset="https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2017/12/IMG_7435.jpg 661w, https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2017/12/IMG_7435-510x424.jpg 510w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>
<a href='https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2017/12/IMG_7442.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="254" src="https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2017/12/IMG_7442.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Fotopapier nach drei Stunden" srcset="https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2017/12/IMG_7442.jpg 685w, https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2017/12/IMG_7442-510x432.jpg 510w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>




<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nach zwei Stunden Belichtung</strong>: Die offenen Stellen waren deutlich dunkler geworden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nach weiteren zweieinhalb Stunden</strong>: Auch die zuvor abgedeckten Bereiche dunkelten nach, bis jedes Fotopapier einen gleichmäßigen Farbton annahm. (Bild 2–3)</p>



<figure class="wp-block-image alignleft"><a href="https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2017/12/Negativ-und-Positiv.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="300" src="https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2017/12/Negativ-und-Positiv-300x300.jpg" alt="Negativ und Positiv, No 1824" class="wp-image-1816" srcset="https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2017/12/Negativ-und-Positiv-300x300.jpg 300w, https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2017/12/Negativ-und-Positiv-100x100.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Negativ (links) und Positiv (rechts), No 1465</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Auf folgendem Bild sieht man links ein Fotopapier im Negativ mit einer Belichtungszeit von&nbsp;<strong>einem Jahr</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Bereiche mit viel Lichteinfall sind dunkelblau verfärbt (z. B. Sonnenspuren).</li>



<li>Weniger belichtete Flächen bleiben heller (z. B. ein Haus im Bild).</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Wandeln wir dieses Negativ in ein&nbsp;<strong>Positiv</strong>&nbsp;um, entstehen die dazugehörigen Komplementärfarben:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Der blaue Sonnenverlauf wird zu einem kräftigen Rot.</li>



<li>Das Haus verändert seine Farbe von lila/gelb zu grün/blau.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Fotos mit <strong>kurzer Belichtungszeit (7–14 Tage)</strong> wirken oft eher einfarbig.<br>Bei <strong>langen Belichtungen</strong> entsteht dagegen ein breites Spektrum an Farben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zufall als Teil des Kunstprojekts</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wie ein Bild am Ende genau aussehen wird, können wir nie vorhersagen. Gerade dieser Zufall macht einen wichtigen Teil unseres Projektes aus: Jede Aufnahme wird zum einzigartigen Kunstwerk.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein besonderer Dank geht an den&nbsp;<strong>I.G. Schwarz-Weiß Fotoclub Weil der Stadt e.V.</strong>, der uns die Fotopapiere für diesen Versuch zur Verfügung gestellt hat.</p>
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		<title>Andreas` Ameisen</title>
		<link>https://the-7th-day.de/blog/andreas-ameisen/</link>
					<comments>https://the-7th-day.de/blog/andreas-ameisen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Patrick Zajfert]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Sep 2017 14:35:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Der Zufall entscheidet]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://the-7th-day.de/blog/?p=1520</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://the-7th-day.de/blog/andreas-ameisen/">Andreas` Ameisen</a> erschien zuerst auf <a href="https://the-7th-day.de/blog">The 7th Day</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[

<a href='https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2017/09/the-7th-day-andreas.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="283" src="https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2017/09/the-7th-day-andreas.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Andreas 03, Ameisen - The 7th Day" srcset="https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2017/09/the-7th-day-andreas.jpg 1608w, https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2017/09/the-7th-day-andreas-510x481.jpg 510w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>
<a href='https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2017/09/the-7th-day-andreas-brief.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="295" height="300" src="https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2017/09/the-7th-day-andreas-brief.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Andreas Brief - The 7th Day" srcset="https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2017/09/the-7th-day-andreas-brief.jpg 1670w, https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2017/09/the-7th-day-andreas-brief-510x519.jpg 510w" sizes="auto, (max-width: 295px) 100vw, 295px" /></a>
<a href='https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2017/09/the-7th-day-andreas-lochkamera-mit-ameisen-das-loch.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="297" height="300" src="https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2017/09/the-7th-day-andreas-lochkamera-mit-ameisen-das-loch.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Andreas Lochkamera mit Ameisen - The 7th Day" srcset="https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2017/09/the-7th-day-andreas-lochkamera-mit-ameisen-das-loch.jpg 800w, https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2017/09/the-7th-day-andreas-lochkamera-mit-ameisen-das-loch-100x100.jpg 100w, https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2017/09/the-7th-day-andreas-lochkamera-mit-ameisen-das-loch-510x516.jpg 510w" sizes="auto, (max-width: 297px) 100vw, 297px" /></a>


<h1><span style="font-size: 80%;"><strong>Ameisen Bild aus The 7th Day</strong></span></h1>
<p>Bei diesem Bild aus dem Kunstprojekt The 7th Day wurde die Lochkamera selbst Teil der Geschichte. Während der langen Belichtungszeit wurde das kleine Loch der Camera Obscura vermutlich von einem Vogel vergrößert. So etwas haben wir schon bei mehreren Kameras beobachtet, die lange draußen in der Natur hingen.</p>
<p>Durch das größere Loch konnten anschließend Ameisen in die Kamera gelangen. Einige von ihnen befanden sich sogar noch auf dem Fotopapier, als die Kamera nach der Belichtung zu uns zurückgeschickt wurde. Dadurch wurde dieses Ameisen Bild nicht nur durch Licht und Zeit geprägt, sondern auch direkt durch die Natur.</p>
<p>Aus dem Brief des Teilnehmers:</p>
<p><em>„Hallo Przemek,</em><br /><em>Jetzt bin ich mal gespannt was daraus geworden ist. Bei meiner Camera obscura hat ein Vogel etwas mitgeholfen. Vielen Dank im voraus an dich und deine Familie.</em><br /><em>Andreas“</em></p>
<p>Genau solche Zufälle gehören zu The 7th Day. Die Kameras hängen oft Wochen, Monate oder sogar Jahre draußen. In dieser Zeit sind sie Wind, Wetter, Tieren und vielen anderen Einflüssen ausgesetzt. Vögel, Spinnen, Eichhörnchen oder Ameisen können die Kamera berühren, beschädigen oder sogar in das Innere gelangen.</p>
<p>Das macht jedes Bild unvorhersehbar. Nicht nur der Ort und die Belichtungszeit bestimmen das Ergebnis, sondern auch alles, was während dieser Zeit passiert.</p>
<p>Auf dem Bild sieht man in der Mitte einen helleren Kreis. Dieser entstand vermutlich, weil durch das vergrößerte Loch zu viel Licht auf das Fotopapier gefallen ist. Das Papier wurde dadurch stark überbelichtet. Ein Bild, das vielleicht schon vor dem Eingriff des Vogels entstanden war, wurde so wahrscheinlich zerstört oder überlagert.</p>
<p>Gerade deshalb ist diese Aufnahme besonders. Sie zeigt nicht nur eine Solargraphie mit einer Lochkamera, sondern auch, wie stark die Natur in den fotografischen Prozess eingreifen kann.</p>
<p>Bei The 7th Day entstehen Bilder durch Licht, Zeit, Ort und Zufall. Manchmal wird die Kamera dabei nicht nur zum Werkzeug, sondern zu einem kleinen Raum, in dem Natur und Fotografie auf unerwartete Weise zusammenkommen.</p>
<p>Bildname: Andreas 03</p>

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		<title>Die weltweit am längsten belichtete Fotografie</title>
		<link>https://the-7th-day.de/blog/die-am-laengsten-belichtete-fotografie-der-welt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Przemek Zajfert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Jul 2017 13:51:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Der Zufall entscheidet]]></category>
		<category><![CDATA[The 7th Day]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://the-7th-day.de/blog/die-am-laengsten-belichtete-fotografie-der-welt/">Die weltweit am längsten belichtete Fotografie</a> erschien zuerst auf <a href="https://the-7th-day.de/blog">The 7th Day</a></p>
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<a href='https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2017/07/lochkamera_time_exposure_8_jahre_negativ.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="246" src="https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2017/07/lochkamera_time_exposure_8_jahre_negativ.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Lochkamera mit Spinnennetz - The 7th Day" srcset="https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2017/07/lochkamera_time_exposure_8_jahre_negativ.jpg 800w, https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2017/07/lochkamera_time_exposure_8_jahre_negativ-510x418.jpg 510w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>
<a href='https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2017/07/lochkamera_time_exposure_8_jahre.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="279" src="https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2017/07/lochkamera_time_exposure_8_jahre.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2017/07/lochkamera_time_exposure_8_jahre.jpg 969w, https://the-7th-day.de/blog/wp-content/uploads/2017/07/lochkamera_time_exposure_8_jahre-510x474.jpg 510w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>
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<h1>Die am längsten belichtete Fotografie der Welt</h1>
<p><strong>Archiv des Zufalls, 2015</strong></p>
<p>Diese Fotografie entstand mit einer einfachen Lochkamera an der Münchner Freiheit in München Schwabing. Die Kamera wurde im Dezember 2006 von Przemek Zajfert an einem Baum befestigt. Geplant war ursprünglich eine Belichtungszeit von einem Jahr. Im Dezember des folgenden Jahres sollte die Kamera wieder abgenommen werden.</p>
<p>Doch genau das passierte nicht.</p>
<p>Die Kamera wurde vergessen und blieb an Ort und Stelle. Jahr für Jahr hing sie weiter draußen, mitten in der Stadt, am selben Baum an der Münchner Freiheit. Erst im Dezember 2014 fiel sie Przemek Zajfert wieder auf. Er wollte an genau dieser Stelle eine neue Kamera befestigen und entdeckte dabei, dass die alte Kamera noch immer dort hing.</p>
<h2>Acht Jahre Belichtungszeit an der Münchner Freiheit</h2>
<p>Damit wurde aus der vergessenen Lochkamera eine der am längsten belichteten Fotografien der Welt. Acht Jahre lang sammelte das Fotopapier Licht, Wetter, Bewegung und Spuren der Umgebung. Die Kamera war zu diesem Zeitpunkt stark beschädigt und sichtbar von der Zeit gezeichnet.</p>
<p>Wind, Regen, Sonne, Tiere und die Umgebung hatten ihre Spuren hinterlassen. Das kleine Loch der Lochkamera wurde vermutlich von einem Vogel vergrößert. Solche Eingriffe durch Tiere sind uns bereits bei mehreren Kameras aufgefallen, besonders wenn sie über lange Zeit draußen in der Natur oder im öffentlichen Raum hängen.</p>
<h2>Wie ein Vogel und eine Spinne das Bild veränderten</h2>
<p>Durch das größere Loch konnte anschließend eine Spinne in die Kamera gelangen. Sie baute ihr Netz direkt auf und hinter dem Fotopapier. Diese Spuren sind auch im fertigen Bild sichtbar.</p>
<p>Das Bild zeigt dadurch nicht nur Licht, Zeit und den Ort, sondern auch das Leben, das während der langen Belichtungszeit in der Kamera stattgefunden hat. Die Spinne wurde nicht geplant, aber sie wurde Teil des Ergebnisses.</p>
<h2>Wenn Zufall Teil der Fotografie wird</h2>
<p>Genau das macht diese Aufnahme so besonders. Sie ist nicht nur eine extrem lange Belichtung, sondern auch ein Bild des Zufalls. Eigentlich hätte die Kamera nur ein Jahr hängen sollen. Eigentlich hätte sie planmäßig abgenommen werden sollen. Und eigentlich hätte kein Vogel das Loch verändern und keine Spinne in die Kamera einziehen sollen.</p>
<p>Aber genau diese ungeplanten Dinge gehören zu The 7th Day. Die Kameras des Projekts hängen oft über Wochen, Monate oder sogar Jahre draußen. In dieser Zeit sind sie nicht geschützt wie in einem Studio. Sie sind der Umgebung ausgesetzt.</p>
<p>Regen, Sonne, Wind, Insekten, Vögel, Spinnen oder Eichhörnchen können die Kamera und das Bild beeinflussen. Manchmal beschädigen sie die Kamera. Manchmal zerstören sie ein Bild. Und manchmal entsteht gerade dadurch etwas, das nicht planbar gewesen wäre.</p>
<h2>The 7th Day und das Archiv des Zufalls</h2>
<p>Bei dieser Fotografie erzählt die Geschichte hinter dem Bild genauso viel wie das Bild selbst. Die acht Jahre Belichtungszeit, der vergessene Ort, der Vogel, das vergrößerte Loch und das Spinnennetz im Inneren der Kamera wurden Teil des Ergebnisses.</p>
<p>So wurde aus einer vergessenen Lochkamera eine der am längsten belichteten Fotografien der Welt. Gleichzeitig zeigt die Aufnahme sehr deutlich, worum es bei The 7th Day geht: um Licht, Zeit, Ort und Zufall.</p>
<p>Jedes Bild entsteht durch eine Entscheidung, aber auch durch das, was danach passiert. In diesem Fall wurde die Natur selbst zu einem Teil des fotografischen Prozesses.</p>

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